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500.000 Euro für das Hospiz Schussental

CHG Meridian, Kreissparkasse, Rafi, Vetter und Vom Fass spenden gemeinsam

RAVENSBURG – Fünf der größten Unternehmen aus dem Schussental unterstützen das geplante Hospiz zusammen mit 500.000 Euro. Die Spende kam durch das Engagement der Bürgerstiftung Kreis Ravensburg zustande.

Sie stehen für rund 10.000 Arbeitsplätze in der Region – jetzt haben die Unternehmen CHG-MERIDIAN AG, Kreissparkasse Ravensburg, RAFI GmbH & Co. KG, Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG und Vom Fass AG gemeinsam 500.000 Euro für das geplante Hospiz Schussental gespendet.

Bei einem Termin im Casa Elisa-Sozialpädiatrischen Zentrum in Ravensburg, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft das Hospiz entstehen soll, begründeten die Firmen ihr Engagement. „Wenn man von etwas überzeugt ist, kann man auch andere überzeugen“, sagte Heinz Pumpmeier, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ravensburg, an die Adresse von Bürgerstiftung Kreis Ravensburg und St. Elisabeth-Stiftung. „Sie haben uns mit der Idee eines Hospizes für das Schussental überzeugt.“ Thomas Otto, Geschäftsführer von Vetter, fügte hinzu: „Wir mussten nicht lange darüber nachdenken, das Engagement für das Hospiz zu unterstützen.“ Albert Wasmeier, Geschäftsführer der RAFI GmbH & Co.KG, berichtete aus eigener Erfahrung von einem Besuch in einem Hospiz: „Hingefahren bin ich noch mit einem merkwürdigen Gefühl und der Einstellung: Ein Hospiz kann doch kein schöner Ort sein. Ich hatte mich getäuscht: Ein Hospiz kann ein sehr schöner Ort sein.“  Und Jürgen Mossakowski, Vorstandsvorsitzender der CHG-MERIDIAN AG, betonte: "Wir wollen als CHG-MERIDIAN AG die Gründung des Hospizes im Schussental mit unterstützen, weil es zum einen das hier noch nicht gibt und wir uns in der gesellschaftlichen Verantwortung sehen, der Region auch wieder etwas zurückzugeben."

Johannes Kiderlen, Inhaber der Vom Fass AG, ist mit seinem Unternehmen gleichzeitig  Spender und als Privatpersonen eine der treibenden Kräfte hinter der Idee Hospiz Schussental: „Es ist noch nicht so lange her, da hat man uns auf den Plan, bis Ende 2015 das Hospiz auf die Beine zu stellen, noch gesagt: Das schafft Ihr nie. Jetzt sieht es wirklich so aus, dass wir es schaffen.“

Die fünf Großspender an einen Tisch gebracht hat die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg, die im kommenden Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert: „Wir würden uns natürlich freuen, wenn in unserem Jubiläumsjahr das Hospiz eröffnet werden kann“, sagte Dr. Alexander Ivanovas, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung. „Wir haben zugesagt, über Spenden fünf Jahre lang den Abmangel des Hospizes zu finanzieren.“ Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass über die Krankenkassen nur bis zu 90 Prozent der Kosten eines Hospizes gedeckt werden. Der Rest muss über Spenden finanziert werden. Annemarie Strobl, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, dankte der Bürgerstiftung und den fünf Unternehmen: „Für uns als Betreiber des geplanten Hospizes hat das enorme Engagement, dass es jetzt schon in der Bürgerschaft gibt, eine sehr große Bedeutung.“ Die St. Elisabeth-Stiftung will im Hospiz Schussental bis Ende 2015/Anfang 2016 die ersten Gäste aufnehmen.